Neonazis wollen ab 2014 Ungarn regieren

Die Macht vor Augen

Die neofaschistische Partei Jobbik hält einen Wahlsieg 2014 für möglich, Parteiführer Gábor Vona gab auf einem Parteitag am Samstag vor rund 700 Delegierten das Ziel aus, “stärkste Partei” zu werden und “das Land zu regieren.” Dabei erklärte er, dass ohnehin “zwei Drittel der Ungarn `Jobbik` seien, es nur noch nicht wissen…”. Sobald alle Ungarn sehen können, wie Jobbik arbeitet, werde man auch Wahlen gewinnen. Und das Unvorstellbare wird tatsächlich denkbar…



Zigeunerkriminalität und “Schutz der Magyaren” als Hauptthemen

Jobbik geht die “Lösung der Zigeunerfrage” entsprechend ihrer Herrenrassenideologie an: eine landesweite “Bürgermiliz” soll für Ruhe und Ordnung sorgen, alle Roma sollen zur Arbeit eingeteilt werden, wer sich sträubt, kommt in Lager, auch “Maßnahmen zur Geburtenkontrolle” bei Romafrauen, um die “ausufernden demographischen Verschiebungen zum Nachteil des Magyarentums” aufzuhalten, wurden bereits vorgeschlagen, die Kinder sollen den Eltern entzogen und in Spezialheimen zu guten Ungarn erzogen werden. Vorschläge, die auf breiten, positiven Widerhall bei großen Teilen der Bevölkerung stoßen.
http://www.pesterlloyd.net/html/1220jobbikparteitag.html


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