Kundgebung Weihnachts Bioknoblauch Romanes

Gegen Neo-Koloniale Politik, Romaphobia und institutionellen und strukturellen Rassismus gegen Roma.
Für Roma-Selbstrepräsentation, Emanzipation und die Befreiung. Redebeiträge von der Paria.

Der Paria-Zeitschrift für Politik von unten
Redaktion: Georgel Caldararu, Filiz Demirova.

zeitschrift.derparia@gmail.com

Protest Brief STOP Bio Knoblauch Romanes

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Antirassistische Initiativen kritisieren, dass Roma-Kinder in Neukölln Bio-Knoblauch ROMANES ziehen sollen

Von Robert D. Meyer 28.12.2012 / Berlin / Brandenburg

stop bioknoblauch romanes
Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln
Foto: Ulli Winkler

Käme ein Verein auf die Idee, deutschen Jugendlichen ohne berufliche Zukunft den Anbau von Kartoffeln als Jobperspektive anzubieten, wäre die Empörung mit ziemlicher Sicherheit groß. Der Kartoffel liebende Deutsche? Was für ein überholtes Klischee! Die gleiche Idee, nur mit Roma und Knoblauch umgesetzt, wird dagegen als »nachhaltiges ökosoziales Zukunftsprojekt für Roma in Europa« bezeichnet. So zumindest sieht es der österreichische Verein »European-Neighbours« mit Sitz im österreichischen Graz.

Die Initiative will Roma-Kindern den Anbau und Verkauf von Bio-Knoblauch als Ausweg aus der Arbeitslosigkeit näherbringen. Laut Verein bringt der Verkauf von einem Kilo der Knolle bis zu zwölf Euro. Finanziert wird das Projekt mit dem Namen »Bioknoblauch Romanes« mit insgesamt 109 000 Euro aus Fördermitteln der Europäischen Union. In sieben Ländern hat der österreichische Verein bereits rund 30 Partner gefunden, darunter in Belgien, Kroatien, Polen und Deutschland.

Mitte November erreichte die Idee schließlich den Bezirk Neukölln. Roma-Kinder der Schule am Zwickauer Damm, der Hermann-von-Helmholtz-Schule und der Walter-Gropius-Schule pflanzten die ersten Knoblauchzehen auf dem Gelände der August-Heyn-Gartenarbeitsschule. Die zuständigen Bezirksstadträtin Franziska Giffey (SPD) sowie die Europabeauftragte Cordula Simon waren gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Bisher hat das Thema scheinbar weder im Sozialausschuss noch in der Bezirksverordnetenversammlung eine Rolle gespielt, wie Doris Hammer vom Bezirksvorstand der LINKEN Neukölln gegenüber »nd« erklärt. »Ich halte überhaupt nichts von dieser Aktion«, sagte Hammer gestern am Rande einer Protestkundgebung vor dem Neuköllner Rathaus. Viele Roma schätzen die Knoblauch-Initiative als rassistisch ein. »Hier werden eindeutig Klischees und Vorurteile reproduziert«, erklärte Filiz Deminrova von der Zeitschrift »Der Paria«, die sich als Austauschplattform für Roma in Europa sieht und gemeinsam mit dem »Bündnis gegen Rassismus« die Kundgebung organisiert hat. Die 25-jährige Romni wirft den Initiatoren aus Österreich vor, keine Aufklärungsarbeit über die soziale und politische Situation der meisten Roma in osteuropäischen Ländern zu leisten. Dort aber sollen die neu ausgebildeten Bauern ihre Arbeit später verrichten. »Dahinter steckt unserer Ansicht der Plan, die Bewegungsfreiheit von Roma in Europa einzuschränken«, vermutete Deminrova.

Der Anbau von Knoblauch biete keine Perspektive, betonte der Rom Georgel Caldararu. »Soll die Aussage hinter der Initiative bedeuten, dass Roma nicht arbeiten wollen?«, fragte er sich. Stattdessen fordert Caldararu, dass Roma gleichberechtigte Chancen in der Bildung und auf dem Arbeitsmarkt erhalten sollen. Mit einem offenen Brief und einer Unterschriftensammlung wollen die Roma das Projekt »Bioknoblauch Romanes« noch stoppen.
http://www.neues-deutschland.de/

Protest Brief STOP Bio Knoblauch Romanes

Vienna Refugee Protest

Vienna Refugee Protest 
http://refugeecampvienna.noblogs.org/

Aus Anlass der brutalen Räumung des Protestcamps und der Verhaftung von zwei Refugeeaktivisten: We will rise!
Demo gegen die Polizeiräumung unter fadenscheinigen Vorwänden und in Solidarität mit größten selbstorganisierten Protesten von AsylwerberInnen in der jüngeren Geschichte!
Wien: 29.12 um 16.30/ Treffpunkt: Votivpark
Die Demo ist angemeldet! Route: Sigmund-Freud-Park – PAZ Rossauerlände – Innenministerium – Bundeskanzleramt – Sigmund-Freud Park.

Pusztaranger

[Eine gekürzte Version dieses Artikels vom 21.11.2012 erschien in iz3w 334 | Antiziganismus. Vergangenheit und Gegenwart, Januar / Februar 2013, S. 34.; hier als pdf .  Deutsches Spendenkonto am Ende des Artikels.]

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(Fotos: István Hell, 2012)

Die ungarischen Roma leben in einem aussichtslosen Teufelskreis aus Armut, Segregation, Diskriminierung und Rassismus. Die Politik der Orbán-Regierung verschärft soziale Unterschiede, duldet die Rechtsextremisten im Parlament und auf den Straßen und heizt so die antiziganistischen Ressentiments der „Mehrheitsgesellschaft“ an. Die politische Repräsentation der Roma ist seit der Wende nicht adäquat gelöst. Auf zivilgesellschaftlicher Ebene wird am Widerstand gearbeitet.

Neunzig Prozent der ungarischen Roma sind arbeitslos, und daran hat sich in den letzten zwanzig Jahren nichts geändert. Inzwischen leben drei Generationen zum Großteil segregiert in mehrfach benachteiligten Regionen, oft unter Lebensbedingungen, wie man sie aus der Dritten Welt kennt,  ohne fließendes Wasser, Kanalisation, Heizung, Gas oder Stom.

Die Gesellschaft hat den Roma in den wichtigsten…

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Die Wurfbude. Würfe und Entwürfe.

Während wir soeben erfahren, daß die Deutsche Post AG verpflichtet ist, NPD-Werbung zu befördern, da diese anscheinend nicht generell als rassistisch einzustufen sei, verbietet der Kanzler der Hochschule für Musik und Theater in München eine Veranstaltung zum Gedenken an das Münchner Abkommen von 1938. Das Amtsgericht München sekundiert mit einem Verbot für ein Flugblatt zur verbotenen Veranstaltung, auf dem John Heartfields Grafik „Hitlers Friedenstaube“ zu sehen ist. Die grinsende Begründung: da Heartfield auf seiner Grafik, die 1935 auf dem Titelbild der AIZ zu sehen war, ein Hakenkreuz montiert hatte, sei dies „Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen“.
Daß das selbe Gericht zum sofortigen Verbot des Verfassungsschutzes aufgerufen hätte, ohne dessen Mitwirkung es keine naziterroristische Mordserie des NSU hätte geben können, ist nicht bekannt geworden.
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Europa schaut weg

Simone Schönett über das rasante Ansteigen des Anti-Romaismus in der Krise.

Alles was war, wird wieder sein. Diesen Satz schrieb ich mal in einem fiktionalen Text, legte ihn einer 1919 geborenen jenischen Frau in den Mund, die alle Schrecken des 20. Jahrhunderts erlebt hatte. Die enge Verwebung von Realität und Fiktion ist mir in der Literatur vertraut und ich weiß damit umzugehen. Doch mittlerweile ist es in Europa für Roma, Sinti, Jenische so, dass die Fiktion von der Realität eingeholt wird.
Schlimm genug, dass dieser Satz wieder »wahr« ist. Doch wirklich arg ist, dass all dies ziemlich unbemerkt bleibt.
Für die meisten Europäer gilt: Dass man vielleicht noch von der Mordserie an Roma in Ungarn weiß, und dass viele Romakinder in Rumänien auf der Straße oder im Slum leben. Von Brandanschlägen in Tschechien und der Slowakei,
in Italien, Frankreich und Ungarn weiß man aber so gut wie nichts.
Von Zwangssterilisationen an Roma-Frauen in einigen EU-Staaten – hat man nie etwas gehört, oder dass in Bulgarien Skinheads Roma »jagen«. Zugegeben: Als Frankreich mit den Massenabschiebungen begann, oder als in Italien Fingerabdrücke aller Roma für eine rassistische Zentraldatei genommen wurden, gab es ein wenig Öffentlichkeit für die Lage der Roma. Doch die währte nur kurz. Und sowohl die Abschiebungen als auch die Fingerabdrücke dauern an, in ganz Europa. Aber Thema ist das keins. Nicht in der Politik. Und in den Medien höchstens am Rande. Dabei könnte man Seiten damit füllen mit dem, was sich vor aller Augen in Europa gerade vollzieht.
Wenn man, wie ich, auf literarischem Wege versucht, Menschen aufmerksam zu machen auf die Wiederholung der Geschichte in Bezug auf Roma, dann wird spätestens bei den Diskussionen nach den Lesungen klar, dass die Leute über Roma, Sinti, Jenische einfach nichts wissen.
Nichts im Sinne von: nicht mehr als die üblichen Uralt-Klischees, Stereotypen.
Oder eben die neuen, dass sie »alle betteln« etwa.
Was manchmal gesagt wird: Dass es in der Verantwortung der Roma, Sinti, Jenischen liegt, dass man von ihnen nichts wisse. Stimmt aber nur bedingt. Denn an Aktivitäten und AktivistInnen, Vereinen und so weiter der Roma fehlt es ja nicht. Bloß versuchen die meisten seit Jahrzehnten auch nur mit dem alten Klischee voranzukommen. Leider auch Realität. Eine, auf die Roma-, Sinti-, Jenischen-AktivistInnen aber zu oft vergessen.
Dabei überrollt einen die Zeit schneller als gedacht. Und man bemerkt
vielleicht vor lauter Folklore gar nicht mehr, was schon geschieht: Dass Roma zu Sündenböcken gemacht werden. In einer ökonomisch unsicheren Zeit.
Nicht nur Ungarn steht kurz vor dem Bankrott. Aber dort zeigt sich das Phänomen der »Rassifizierung« von ökonomischen Verhältnissen derzeit am stärksten. Denn immer offener werden Roma als »arbeitsscheu« stigmatisiert. Laut einer Umfrage teilen in Ungarn ungefähr Dreiviertel (!) der Bevölkerung diese Meinung. Zementiert wird diese Haltung dann noch durch »wissenschaftliche« Studien. Jüngstes Beispiel: Die Publikation des Budapester Uniprofessors und derzeitigen ungarischen Botschafters in Norwegen, Géza Jeszenszky. Der schrieb, dass »die hohe Anzahl von Geisteskranken unter den Roma darauf zurückzuführen ist, dass es in dieser Kultur erlaubt ist, dass Brüder und Schwestern heiraten und sexuelle Beziehungen miteinander haben dürfen.
«
Immerhin: Über 100 Universitätsangehörige der Corvinius Universität in Budapest haben dagegen protestiert. Aber: Das ungarische Außenministerium stellte sich hinter den Botschafter. »Man kann Jeszenszky nicht unterstellen, dass er Vorurteile hat«, erklärte ein Sprecher, »allein seine letzten Publikationen zeigen, dass er sich für die Rechte von Minderheiten einsetzt.« Das Ministerium stehe voll hinter ihm, ein Rücktritt komme nicht in Frage…
So komme ich nicht umhin, an die nationalsozialistische Rassenbiologie zu denken, an die Untersuchungen und Publikationen eines Robert Ritters, an den von ihm diagnostizierten »erblich bedingten Schwachsinn der Jenischen«. Dass es bei ihm (1937) hieß: »Der Drang, unstet herumzuziehen, lag ihnen ebenso im Blut wie der Hang, jeder ernsten Arbeit aus dem Wege zu gehen«.
Wenn ich diese Inzest-Behauptung von Jezensky lese, ist mir klar, was sich hier wiederholt. Und ich ahne schon die weiteren Schritte. So wie Robert Ritter wird sich der Herr Botschafter wahrscheinlich bald auch äußern. Ritter: »Ein Nachwuchs …ist vom Standpunkt der Erb- und Rassenpflege nicht erwünscht.«
In Zeiten der Rezession und befürchteter Staatsbankrotte tut es der Mehrheit anscheinend gut, wenn man ihr die Roma als abschreckende Beispiele vor Augen führt (Bettler, Slums). Das hat die nationalpopulistische Politik in ganz Europa längst erkannt.
Dieses Konstrukt der Roma, quasi als allerunterste Schicht, auf die selbst die Ärmsten noch treten dürfen, führt zu immer offenkundigerem Rassismus.
Und zeigt sich nicht nur in Ungarn, aber eben dort zur Zeit am Ungeniertesten.

In Siófok etwa wurde dieses Jahr die Roma-Bevölkerung von der Ausgabe der Lebensmittelpakete ausgeschlossen, die die Caritas mit der örtlichen katholischen Kirche ausgibt. Dem Vorsitzenden der Roma-Organisation wurde gesagt, die Unterstützung richtete sich an »unter dem Existenzminimum, ohne eigenes Verschulden an der Grenze des Existenzminimums lebende Familien, sowie Rentner mit kleinen Renten«.
Es stünden »zu viele Roma« auf der Liste. Im Jobbik-Organ Barikád stand daraufhin: »Die Zigeuner toben, weil sie in Siófok keine Hilfsleistungen bekamen.
« Im Blatt Hunhír: »Die Zigeunerparasiten haben randaliert, weil sie kein Paket bekommen haben.«
Es ist eigentlich unschwer zu erkennen, dass die Armut unter den Ungarn ein Problem ist, das nicht nur Roma betrifft. Aber: Indem man immer stärker betont, dass die Roma ein »soziales Übel« sind, gelingt es scheinbar gut, von der allgemeinen Armut abzulenken. Das Betonen ihrer »Arbeitsscheu« mag sogar als Motivator funktionieren, um
für immer niedrigere Löhne noch mehr Arbeit zu verrichten ohne aufzubegehren.
In der kollektiven Wahrnehmung existieren Roma in Europa ohnehin nur noch als eine Millionenschaft von Armen und, ja, durchaus auch mitschwingend »Asozialen«. Was wahrgenommen wird, sind endlose Reproduktionen, die man mittlerweile für real hält. Die Realität indessen wird bedrohlich. Zwar nicht für die Mehrheit der Roma in Europa, die – mehr oder weniger unerkannt – leben. Sondern für die, die sichtbar sind, deren Realität der Vorstellung entspricht, die, freilich unfreiwillig, in Slums mitten in Europa ihr Dasein fristen. Und gegen die sich europäische Bürger (uni)formieren, um sie »in Schach zu halten«. Man sorgt vorsorglich für »Sicherheit«. Was heißt, dass vor Roma-Siedlungen »Stärke« demonstriert wird.

Auch wenn die in Schach gehaltenen auch EU-Bürger sind. Aber eben, Pech gehabt,
quasi: »falsche Rasse, falsche Klasse«, um es ganz zynisch auf den Punkt zu bringen.
Diskriminierung und Vertreibung der Roma findet in Europa statt. In Europa, das immer härtere Asylverfahren durchsetzt, aber tunlichst vermeidet, darüber zu reden, dass die meisten Asylanträge in Kanada von europäischen Roma gestellt werden. In anderen Worten gesagt: EU-Bürger stellen einen Asylantrag in Kanada, weil sie sich in Europa an Leib und Leben bedroht fühlen – und das bloß, weil sie Roma sind.
Angesichts der zunehmenden Diskriminierung, des steigenden Anti-Romaismus und der zunehmenden Toleranz gegenüber dieser Haltungen frage ich mich seit einiger Zeit,
wann es soweit sein wird, dass Roma beginnen, sich sichtbar dagegen zu wehren.

In meiner Phantasie kursieren da schon längst allerhand mögliche Strategien, aber, rein fiktional, gibt gewaltfreier Widerstand lange nicht soviel her wie der Selbstschutz.
Und real gesehen würde ich meine Familie ja auch mit Zähnen und Klauen verteidigen…
Nun, in Ungarn, in der Stadt Pécs, wurde im Sommer eine Roma-Selbstschutz-Garde als Verein gegründet. Man kann davon ausgehen, dass dies eine Notwendigkeit war. Ferenc Bagó, der Gründer, beschrieb das Vereinsziel so: Man werde »Roma, Juden und alle sich bedroht fühlenden Minderheiten auf Anforderung beschützen, bis die Polizei eintrifft«.
Die Gründung der Roma-Selbstschutz-Garde wurde in allen europäischen Medien erwähnt, allerdings fiel der Selbstschutz immer weg – und übrig blieb Roma-Garde.
Was bedrohlich klingt. Bedrohlicher scheinbar als die anderen, ungarischen Garden und Bürgerwehren. Denn lange währte der Roma-Selbstschutz nicht. Ferenc Bagó wurde nach einem Interview im Pécser Stadtfernsehen von der Polizei, mit Unterstützung der Antiterroreinheit TEK, verhaftet. Aber: Die Verhaftung von Bagó sei nicht wegen Terrorismus, sondern wegen einer Vorstrafe erfolgt. Das wurde bekannt gegeben.
Als Vorbestrafter dürfe man in Ungarn keinen Verein gründen. Die Antiterroreinheit war wohl nur versehentlich vor Ort. Und unversehens verschwand Ferenc Bagó.
Und seither ist über seinen weiteren Verbleib nichts mehr in Erfahrung zu bringen…

Quellen:
Eingangszitat: aus »re:mondo«, Roman, Edition Meerauge.
Alle weiteren Zitate aus dem Blog von Marika Schmiedt: marikaschmiedt.wordpress.com

Pusztaranger

[Update 13.12.2012: „Sieben Tonnen Möbelspenden lieferte die Caritas Wien in die Stadt Nyiregyhaza. Spenden, die besonders Roma-Familien zugute kommen sollten. Der Blogger „Pusztaranger“ hat sich die ungarischen Meldungen dazu angesehen und konnte keine beschenkten Roma, aber den reaktionären Landesverband kinderreicher Familien (NOE) als Verteiler für die Möbelspende ausmachen. Wir hoffen auf rasche Klärung!“ stopptdierechten.at: Ungarn / Österreich: Wer erhielt die Caritas- Spenden? 13. Dezember 2012]

[Update 15.12.2012: Der Pressesprecher der Caritas Erzdiözese Wien stellt in einem ausführlichen Kommentar zu diesem Post klar:
„(Es) war nie die Rede davon, dass speziell Roma-Familien unterstützt werden sollten. (…) Als Caritas helfen wir immer unabhängig von Religion, sozialer oder nationaler Herkunft. Gleichzeitig müssen wir in diesem Zusammenhang festhalten: 1) Es war in der konkreten Unterstützungsanfrage nie die Rede davon, dass die Begünstigten der Hilfslieferung ausschließlich oder vor allem die Romabevölkerung wäre 2) Die Sachspenden (Möbel) sind bedürftigen Familien zugute gekommen. Abgewickelt wurde…

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ArtLeaks

via NEMMA/ Autonomy for Art in Hungary!

 

Please share and publicize!

Recent legislative steps in Hungary point towards the authoritarian transformation of the institutional structures and funding system of cultural life, by giving an ultra conservative artist group close to the right-wing government, the Hungarian Academy of Arts, an unassailable position of power. As a result of these decisions, the government has endangered the long term autonomy, professionalism and democratic procedures of Hungarian contemporary art.

The government established the Hungarian Academy of Arts (MMA) as the preeminent authority in the field of arts through the new constitution or Fundamental Law, which came into force on 1 January, 2012. The Academy, which was originally founded as a private association in 1992, is made up of artists strongly loyal towards the government. In order to be accepted as a member, the Academy requires a commitment to the nation, a certain “national feeling.”…

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