Stellungnahme zu der Erklärung zum Protestbrief Stop Bio Knoblauch Romanes von Bezirksstadträtin Franziska Giffey

Sehr geehrte Frau Giffey,

es war und ist immer noch wichtig zu betonen, dass dieses kolonial-rassistische Projekt keine Zukunftsperspektive für Roma bietet. Dahinter verbergen sich Zwangsarbeit in Form von Plantagenarbeit und eine Art Migrationsregulation und letztendlich handelt es sich um die Interessen der Mehrheitsgesellschaft(en). Beispielsweise geht es hier um die „Schaffung von Arbeitsplätzen für Roma in deren Heimat.“ (Landesrat Dr. Christian Buchmann, Graz) Dabei werden die unzumutbaren und lebensbedrohlichen Verhältnisse in den Herkunftsländern völlig außer Acht gelassen.
Die Bewegungsfreiheit für Roma in Europa einzuschränken, ist hier das tatsächliche Ziel. 
Es ist mehr als unrealistisch, dass Roma in Europa mit der Pflanzung, Verarbeitung und Vermarktung von Knoblauch ihre Existenzen sichern können.

„In Neukölln wird nicht das Projekt „Bio Knoblauch Romanes“ umgesetzt, sondern eine abgewandelte und weiterentwickelte Form“. (Franziska Giffey)

Auch wenn der Titel des Projektes in „Bio Knoblauch aus Neukölln“ geändert wurde, ändert es nichts an dem ursprünglichen Konzept. Es wird weiterhin von rassenanthropologischen Festschreibungen…

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