Hetze gegen Marika Schmiedt – widerständige Roma-Positionen werden kriminalisiert

Der Paria

Die Arbeiten der Künstlerin Marika Schmiedt thematisieren die Situation für Roma in Europa und benennen die Kontinuitäten seit der NS-Zeit; dabei weist sie u.a. auf die bedrohlichen Zustände in Ungarn hin.

Die ungarische Botschaft in Österreich und rechtsextreme ungarische und österreichische Portale führen eine Hetzkampagne gegen die Wiederholung ihrer Ausstellung „Die Gedanken sind frei“ – Angst ist Alltag für Roma in EUropa im Linzer Rathaus. Das Schreiben des ungarischen Botschafters beruft sich auf die juristische „Experten“-meinung einer Kooperationspartnerin von Jobbik. Der Künstlerin wird der Tatbestand der Volksverhetzung, „Ungarn-feindlichkeit“ und Rassismus vorgeworfen.

Dadurch wird eine kritische Roma-Positionierung zensiert, die Arbeit von Marika Schmiedt skandalisiert und es findet eine Umkehrung statt, in der Roma als rassistisch dargestellt werden.
Mit dieser Kriminalisierung einer widerständigen Roma-Perspektive werden alle Roma kriminalisiert, die sich gegen die unhaltbaren Zustände zur Wehr setzen.

Tatsache ist, dass Roma das Recht haben Widerstand gegen die Kontinuitäten seit der NS-Zeit zu…

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