Das Plädoyer einer Sozialdemokratin

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Die Themen Betteln und Armutsmigration sind nun auch in der öffentlichen Diskussion Oberösterreichs angekommen. Und man bekommt das Gefühl, als wären wir – was Kommunikation und Information betrifft – zurück ins Mittelalter katapultiert worden. In der Steiermark, in Wien und in Salzburg wurde bzw. wird besagte Diskussion bereits seit Jahren geführt. Sowohl die Qualität der Diskurse als auch die Einsicht, dass es ohne ExpertInnen nicht geht, betrifft, ist man andernorts bereits um erhebliche Erfahrungen reicher. Diese Tatsache hat’s aber scheinbar noch nicht so wirklich nach Oberösterreich geschafft. Das erkennt man schon allein daran, dass die Oberösterreichische Landespolitik die gleichen Fehler begeht: man lässt sich vom Boulevard und Mehrheitsmeinungen vor sich hertreiben, hört nicht (ich wiederhole mich) auf jene, die sich in Wissenschaft, Bildungs- und Sozialarbeit bereits seit Jahren damit auseinandersetzen und plant ein Gesetz, das nicht notwendig ist und allein dazu dient, Vorurteile und Diskriminierung noch zu verstärken, um dem mehrheitlichen „Volkswillen“ gerecht zu werden. Ein Indiz…

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