Ausstellung – Katalog Was bleibt / What remains

Ausstellungseröffnung & kommentierter Rundgang 4. 12. 2015 | 17:00
Aula der Akademie der Bildenden Künste
Schillerplatz 3
1010 Wien
www.uckermark-projekt.org

Was bleibt. Fragmente einer fortwährenden Vergangenheit
Ausstellung und Lesung mit KARL FERDINAND KRATZL DÖW 12.2.15
www.soundcloud.com

cover-was bleibt
Bild / Text Band, Farbe, 76 Seiten, (Deutsch / Englisch) ©2014

Belege der Vernichtung und Biografien stehen im Zentrum des Katalogs.
Die Sammlung ist ein Ergebnis einer langjährigen Recherche in Gedenkstätten und Archiven (Auschwitz, Dachau, Buchenwald, Sachsenhausen, Mauthausen, Ravensbrück, Internationaler Suchdienst Arolsen, Bundes Archiv Berlin, Stadtarchiv Wien, Bundespolizeidirektion Graz, Jugendamt Graz, Amt der Oö. Landesregierung, Gemeinde Kirchstetten, Ollersbach, Neulengbach und diverse Pfarrämter in Österreich. Transportlisten, Häftlingslisten, Todesanzeigen, Häftlings-Personal-Karten, Haftbestätigungen, Geldkarten, Medizinische Experimente, Messkarteien, Häftlingsfotos, Meldekarteien, Polizeiprotokolle, Geburts/Sterbematrikeneinträge und Opferfürsorge-Akte). Auf der Grundlage der nationalsozialistischen Rassenideologie wurden Roma und Sinti erfasst und schließlich in die Vernichtungslager deportiert und ermordet.
Die Leserinnen sollen am Beispiel (m)einer Familiengeschichte begreifen, dass es sich um reale Menschen handelt, um Menschen mit einer einzigartigen Biografie und Verfolgungsgeschichte. Sichtbar soll auch die Auswirkung der Verfolgung und Ermordung auf die nächste Generation werden. Mittels Korrespondenz auf verschiedenen Ebenen, entsteht eine Gegenüberstellung die nicht nur herausfordert, sich mit den präsentierten Tätermaterialien kritisch auseinander zu setzen, sondern die gleichzeitig ein empathisches Verstehen unterstützt und eine differenzierte Selbstreflexion anregt.

In the framework on the Nazis’ racial ideology Roma and Sinti were recorded, deported into extermination camps and finally murdered.
My family history allows the readers to understand that these were real persons, humans with their own unique biographies and histories of repression. It also aims at showing the consequences that persecution and murder had on the next generation.
A multi-leveled correspondence creates a juxtaposition that not only challenges the reader to critically confront the evidence relating to the perpetrators but also supports emphatic understanding and differentiated self-reflection.

SIMONE SCHÖNETT Diese andere Art Familienalbum
ERICH HACKL Presse/Spectrum
SUZANA MILEVSKA Artistic and Theoretical Strategies Challenging Racism
GAYATRI CHAKRAVORTY SPIVAK responds to What remains

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