The Scam on 8th of April

Der Paria

First Scam

Infiltration of terror
into our daily consumerist life
Hermetical embarrassment
infused by the sophistic media center
into the collectively entertained consciousness.
Gaudeamus igitur! Also lasst uns fröhlich sein!
Delighted smiles in the middle of the city
When the whole world is preparing for the war
What a bloody carnival!
“In this beautiful spring, we celebrate the Roma day,
We got a great appreciation and we are very thankful!“
8th of April is a Deportation day!
There is no recognition, no great opening
Only your brain has been severely washed.

I see a secret pact between
academics, politicians and journalists!
We are dismissed by their arrogance, by their fatigue
by their ’schnitzel like’ thinking.
They say the only opinion that matters is that of the Representatives
The architects of the uncountable embezzlement of the development funds. La Famiglia!
“In this world is not allowed to think by your own,

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Zum dritten Mal Brandanschlag auf Roma-Zelte in Linz

In Linz sind zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen Roma-Zelte angezündet worden. Die Polizei bestätigte Medienberichte, wonach es sich wie in den ersten beiden Fällen Mitte Februar um Brandstiftung handelte. Zehn Erwachsene und fünf Kinder wurden vorläufig in der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Postverteilerzentrum untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Die Ermittlungen von Polizei und Verfassungsschutz laufen in alle Richtungen. “Derzeit gibt es keine konkreten Hinweise auf einen fremdenfeindlichen oder rechtsextremen Anschlag”, stellte Polizeisprecher David Furtner klar. Man gehe davon aus, dass der Täter über Insiderwissen verfügen muss. Denn jene Zelte, die am Mittwoch in der Waldeggstraße in der Nähe der Westbrücke in Flammen aufgingen, lagen eher versteckt, erklärte er weiter.

Passanten hatten gegen 17.00 Uhr die Feuerwehr alarmiert, als sie eine starke Rauchentwicklung in dem Gebiet bemerkten. Der Brand wurde schnell gelöscht, drei Zelte und die Habseligkeiten der Bewohner waren aber nicht mehr zu retten. Zwei Familien mussten daher umquartiert werden

Die Ermittler gehen von einer Serie aus, wobei die ersten beiden Anschläge auf eine Zeltsiedlung neben der Mühlkreisautobahn (A7) im Bereich der Abfahrt voestalpine verübt wurden.

Von: apa 03.03.2016

Rom: Tschechische Hooligans urinierten auf Bettlerin

18.03.2016 | 16:39 | (Kleine Zeitung)

Video eines spanischen Touristen, das vor Europa-League-Spiel in Rom aufgenommen wurde, sorgt für Empörung. Tschechische Botschaft verurteilte Tat der Sparta-Prag-Anhänger.

Eine Gruppe von Hooligans des tschechischen Fußballclubs Sparta Prag hat in Rom für helle Empörung gesorgt. Im Internet kursierte ein Video einer Gruppe tschechischer Fans, die auf der Brücke vor der Engelsburg eine Roma-Bettlerin umringt und auf sie uriniert, ohne dass Anwesende sie in Schutz nehmen.

Das von einem spanischen Touristen aufgenommene Video wurde auf der Webseite der Tageszeitung “El Pais” veröffentlicht und löste hitzige Reaktionen in Rom aus. Die Bürgermeisterkandidatin Virginia Raggi forderte vorbildhafte Strafen für die Hooligans. “Bettlerei in Rom ist zwar ein Problem, wir stehen hier jedoch vor einer eklatanten Verletzung der Menschenrechte. Eine abscheuliche Tat ist vor den Augen Dutzender Fußgänger und vor einem der schönsten Monumente der Welt begangen worden. Das sind keine Fans, sondern Bestien”, kommentierte Raggi.

Der Ex-Vize-Wirtschaftsminister Stefano Fassina forderte die sofortige Identifizierung und Verurteilung der Sparta-Fans. “Sie sollen nie wieder nach Italien einreisen dürfen”, verlangte Fassina.

Die tschechische Botschaft in Italien verurteilte den Fall. In einem Schreiben äußerte sie die Hoffnung, dass die italienische Polizei die Verantwortlichen bald identifizieren könne.

© kleinezeitung.at

Berlin – Denkmal für ermordete Sinti und Roma geschändet

Unbekannte haben den Eingangsbereich des Denkmals für die ermordeten Sinti und Roma Europas am Simsonweg in Tiergarten geschändet. Das hat die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas am Donnerstagmorgen mitgeteilt.
Die Täter haben großformatig ein Hakenkreuz und den Schriftzug “Vergasen” angebracht.
http://www.morgenpost.de/

memorial

27/09/15 Futschikato – Die verschwundenen Roma und Sinti aus Kirchstetten und der „Fall Weinheber“

Protest gegen die ambivalente Gedenk- und Erinnerungskultur der Marktgemeinde Kirchstetten und die Ablehnung der geplanten Kunstinstallation

NÖN Demo Kirchstetten

 

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Solidaritätsgrüße nach Hamburg (St.Michaelis): Alle Roma bleiben!

Hiermit solidarisiert sich die Recherchegruppe Maulwurf mit den in der St. Michaelis Kirche (Hamburg) protestierenden und von Abschiebung bedrohten Roma! Das Postulat der s.g. sicheren Herkunftsländer ist gerade in Anbetracht deutscher Schuld an Verfolung von (Sinti und) Roma während und nach dem Zweiten Weltkrieg aber auch in jüngster Geschichte blanker Zynismus. Roma werden in den ehemaligen Teilstaaten Jugoslawiens systematisch vom Gesundheits-, Bildungs-, allg. Sozialwesen sowie vom Arbeits- und Wohnungsmarkt ausgeschlossen. Weder akzeptieren wir das, noch nehmen wir hin, dass große Teile der deutschen Bevölkerung der Bundesrepublik D scheinbar völlig entsolidarisiert mit der größten Minderheit Europas umzugehen wissen. Die jahrhundertelange Verfolgung von als Z Wort stigmatisierten Menschen muss endlich ein Ende finden! Hierfür sehen wir die Mehrheitsgesellschaft in der Verantwortung. Der Notstand der Roma in Europa muss von den europäischen Regierungen als Problem erkannt und von ihnen auch gelöst werden, die Minderheit der Roma trifft hier keinerlei Schuld! Neueste Publikationen wie die von dem Antisemitismusforscher Wolfgang Benz beleuchten dies nur allzu deutlich. Wer Vorurteile und einstudierte Sozialisationsstereotypen als Maßstab einer demokratischen Politik macht hat den Kern demokratischer Gesellschaft weder verstanden, noch scheint er_sie_es bereit zu sein, die Werte eines friedlichen Miteinanders verteidigen zu wollen! Menschen in Not muss geholfen werden, anstatt sie an Maßstäben wirtschaftlicher Verwertbarkeit zu messen. Jeder neue Mensch ist eine Möglichkeit, Zukunft anders, ja besser gestalten zu können. Menschen sind keine Probleme, sondern winzige Bausteine der Hoffnung, dass sich in dieser durch Krieg, Hunger und Not zerrütteten Welt etwas ändern kann!
Quelle: Solidaritätsgrüße nach Hamburg (St.Michaelis): Alle Roma bleiben!

Kirchstetten, Weinheber, Roma – zugeschnitten von der Agitpropkünstlerin Marika Schmiedt

Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Ich erlaube mir, Ihnen im Anhang einige Gedanken zu der Arbeit Marika Schmiedts und der aktuellen Debatte die Erinnerung an die Roma aus der Gegend um Kirchstetten betreffend zur Kenntnis zu bringen.
Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die Auseinandersetzung alle Beteiligten und die Öffentlichkeit im Verständnis der Vergangenheit und vor allem der Gegenwart weiterbringen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Caruso

Marika Schmiedt ist, im österreichischen Kontext betrachtet, eine ganz besondere Künstlerin.
Ihre Kunst ist politisch und kommt dabei ohne trendige akademische Vorgaben aus. In ihren Collagen und Fotomontagen bringt sie durch den Zusammenschnitt realer Versatzstücke den heutigen Umgang mit den Roma in Europa auf den Punkt. Sie überzeichnet provokativ – die zentrale Aussage ihrer Werke trifft die Realität meist nur zu genau.

Zum anderen begibt sich Schmiedt mit ihren dokumentarischen Filmen und Ausstellungsinstallationen, wie zuletzt im Februar dieses Jahres im DÖW, auf die schmerzvolle Suche nach dem Schicksal ihrer nächsten Verwandten. Die Recherchen führten sie dabei auch ins niederösterreichische Kirchstetten, von wo ein Teil ihrer Familie herstammt.
Viele von Schmiedts Angehörigen sind während der NS-Zeit ermordet worden, andere haben die Nazi-Konzentrationslager oder – wie ihre Mutter Margit – das Fürsorgewesen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit schwer beschadet überstanden.
Die Leiden dieser Menschen sind – bevor Marika Schmiedt es tat – niemals öffentlich thematisiert worden.

In ihrer für Kirchstetten geplanten Kunstinstallation möchte sie nun zwei Dinge zusammenführen, wobei ihr der Skandal frei Haus geliefert wird.
Die Geschichte ihrer Vorfahren stellt sie in Zusammenhang mit der Hochachtung, die dem in den Nationalsozialismus tief verstrickten Dichter Weinheber an diesem Ort heute noch entgegengebracht wird.

Mit der Persönlichkeit Weinhebers hat man in Kirchstetten seinen Frieden – und diesen hat man ganz offensichtlich nicht in Form einer kritischen Auseinandersetzung finden müssen. Hätte man sonst ein derartiges Problem, sich einer weiteren kritischen Befragung zu stellen?

Für Marika Schmiedt ist es ein Ding der Unmöglichkeit, die Geschichte ruhen zu lassen, wie Bürgermeister Horsak und die örtliche Bevölkerung es offensichtlich gerne sehen würden. Zu viel Schlimmes ist passiert, die Wunden sind nicht verheilt, viel zu viele Fragen sind offen geblieben und neuer Schrecken hat sich längst angebahnt.

Man kann sich nur wünschen, dass die berechtigte Empörung, die die Behinderung von Schmiedts Intervention im öffentlichen Raum nun hervorruft, sich nicht in einer weiteren Debatte über Weinheber, dieser abgetakelten konservativen Gallionsfigur erschöpft. Vielmehr geht es um die Geschichte der Roma in der Gegend um Kirchstetten, um deren systematische Verdrängung, für die Kirchstetten aber kein Einzelfall ist.

Die gegenwärtige Verärgerung sollte sich auch nicht in einem retrospektiven Antifaschismus erschöpfen, sondern in Auseinandersetzung mit dem Werk der Künstlerin den Blick schärfen für Kontinuitäten, für den Umgang mit den Roma in Geschichte und Gegenwart. Schließlich gibt es in Europa kaum eine zweite Bevölkerungsgruppe, die in ihrer Existenz, ich meine: an Leib und Leben, mehr bedroht wäre als die Roma.

Nicht jede Kunst verträgt es an den gesellschaftlichen Verhältnissen gemessen zu werden, die Marika Schmieds setzt es voraus.

Alexandra Caruso, Kunsthistorikerin und Provenienzforscherin

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